AG Wilderness Medicine

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe akzidentelle Hypothermie beschäftigt sich mit der Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer Unterkühlung. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe, alle leitende Personen aus Herzanästhesie, Herz-Gefäss-Chirurgie, Intensiv- und Notfallmedizin, haben 2011 den weltweit ersten Behandlungspfad für schwer unterkühlte Patienten, die im Kreislaufstillstand das Spital erreichen, erarbeitet und veröffentlicht (The Bernese Hypothermia Algorithm). Seither wurde dieser Algorithmus an die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse angepasst. Die Gruppe Gebirgsnotfallmedizin arbeitet eng mit dem Institut für Gebirgsnotfallmedizin der EURAC in Bozen zusammen. Schwerpunkte dieser Gruppe ist die Implementierung von alpinen Registern (akzidentelle Hypothermie, Lawinen, alpines Trauma) sowie die Bildung in Gebirgsnotfallmedizin im In- und Ausland.

Aktuelle Themen

Akzidentelle Hypothermie

  • Inzidenz und Charakteristika von Fällen von akzidenteller Hypothermie im Universitären Notfallzentrum des Inselspitals Bern.
  • Outcome von Patienten mit einer schweren akzidentellen Hypothermie.
  • Lactat - ein weiterer prognostischer Faktor bei schwerer akzidenteller Hypothermie?

Bildung

Interprofessionelle Weiterbildung: Curriculum-Entwicklung und -Evaluation.

Gebirgsnotfallmedizin

Aufbau und Bewirtschaftung alpiner Register:

  •   International Hypothermia Registry
  •   International Trauma Registry
  •   International Avalanche Registry

Studie über Morbidität und Mortalität von BASE Jumpern im Lauterbrunnental

Mitarbeitende

  • Jasmin Lienert, Oberärztin Universitäres Notfallzentrum
  • Barbara Weith, Oberärztin Universitäres Notfallzentrum

Promovierende

  • Katrin Habegger
  • Karin Vogt
  • Simon Brechbühler
  • Raphael Saghir
  • Simon Andenmatten

Kooperationspartner

  • Hermann Brugger, Institut für Gebirgsnotfallmedizin EURAC, Bozen, Italien
  • Mathieu Pasquier, Service des Urgences, CHUV Lausanne
  • Beat Walpoth, International Hypothermia Registry, Universität Genf
  • Anna Bågenholm und Torvind Naesheim, University of Northern Norway, Tromsø Norwegen